5. Januar 2016

[Rezension] Blühender Lavendel von Barbara Hagmann



Buchdaten:

Titel: Blühender Lavendel
Autorin: Barbara Hagmann
Verlag: Riverfield
Preis: 28,90 € (Gebundene Ausgabe)
          16,99 € (Kindle Edition)
ISBN: 9 783952 446379

Klappentext:

Um sich und sein Leben im Griff zu haben, sind für Herbert Kull strikte Tagesabläufe und Rituale ein Muss. Neben seiner Ordnungsliebe hat er eine Schwäche für Lavendel, ein Duft, der ihn an seine geliebte Mutter erinnert. Die junge Assistentin Simone Allemann arbeitet Tür an Tür mit dem ältlichen skurrilen Buchhalter und hat ihr Leben alles andere als im Griff.

Die beiden verbindet absolut nichts, sie leben in verschiedenen Welten - bis es zu jener fatalen Begegnung kommt...

Meine Meinung:

In diesem Roman dreht sich unter Anderem alles um Herbert Kull, ein Mann Mitte 50, der als Buchhalter in einer Bank arbeitet, feste Tagesabläufe hat und einen Waschzwang. Simone Allemann, die ebenfalls in der selben Bank arbeitet wie Herbert, steht stattdessen mitten im Leben. Sie ist etwas chaotisch und hat eine Beziehung in der sie nicht mehr ganz so glücklich ist.
In dieser Geschichte steht das Miteinander im Vordergrund, aber auch die Verarbeitung der Vergangenheit, die vor Allem bei Herbert Kull im Vordergrund steht. Durch seine festen Tagesabläufe, die ungefähr so aussehen: Frühstück, Arbeit, Mittagspause (isst immer das selbe), Arbeit, nach Hause gehen, Anzug ordentlich aufhängen, neuen Anzug für den nächsten Tag rausholen, duschen, zu Bett gehen. Schmutz mag Herbert Kull auch nicht, er hat einen schlimmen Waschzwang. Aus der Bahn geworfen wird er, als er mit seiner Vergangenheit, sprich, seiner Kindheit konfrontiert wird. Er glaubt seine Mutter wäre die tollste Mutter der Welt gewesen; was seine Schwestern ganz anders erlebt haben. Als sie ihn damit konfrontieren, wird Herbert Kull nach und nach wieder mit seiner Kindheit in Berührung gebracht.
Simone Allemann dagegen ist mit ihrem Gefühlsleben beschäftigt. Mit Robert hat sie Zukunftspläne geschmiedet, allerdings scheitern diese, als die beiden sich trennen. Simone möchte sich am liebsten verkriechen und niemanden mehr sehen, doch ihre Freunde sind für sie da. Dank ihnen geht es ihr nach einiger Zeit besser und schnell ist sie wieder in Flirtlaune. Auf der Arbeit macht sie allerdings merkwürdige Entdeckungen in Herberts Kull Büro. Vor allem der Duft der dort im Büro steht, beschäftigt sie sehr. Und auch alle Aktenschränke hat er abgesperrt, sodass niemand ausser ihm an die Akten dran kommt. All diese Merkwürdigkeiten geben Simone Allemann zu denken und sie versucht Herbert Kulls Geheimnis auf die Schliche zu kommen.
Ich persönlich fand die Geschichte teilweise sehr verwirrend. Anfangs wurde abwechselnd in den Kapiteln Herbert Kulls und Simone Allemanns Geschichte erzählt. Nach und nach kamen immer mehr Personen dazu, sodass ich zwischendrin den Überblick verlor. Zudem kam mittendrin ein Kapitel über eine ganz neue Person, dessen Leben dort beschrieben wurde. Alle Vorgänge wurden wirklich sehr detailliert beschrieben, was mich sehr genervt hat. Deshalb konnte ich mich auch nicht richtig in das Buch hineinversetzen. Schade eigentlich, der Klappentext hatte mich doch sehr angesprochen.

Cover:

Das Cover finde ich sehr schön gestaltet. Auf dem Bild ist Herbert Kull als Kind zu sehen, wie er in Lavendel herumspaziert; da dieser ihn ja an seine Mutter erinnert. Der dunkle Himmel und die Raben sollen dagegen darstellen das seine Mutter doch nicht diejenige war, wie er sie in Erinnerung hat.

Meine Wertung:

3 von 5





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen