12. Oktober 2014

[Rezension] Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte von Jessica Park



Titel: Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte
Autorin: Jessica Park
Seiten: 379
Verlag: Loewe
Preis: 17,75 Euro
ISBN: 978-3-7855-7867-4



Inhalt:

"Oh, Julie, ich habe dich ja noch gar nicht richtig vorgestellt. Papp-Finn, das ist Julie, Julie, das ist Papp-Finn."

Julie kann es nicht fassen: Statt die ersten Tage am College zu genießen, beaufsichtigt sie plötzlich eine 13-jährige, die keinen Schritt ohne die lebensgroße Pappfigur ihres Bruders Finn unternimmt. Zugegeben, ihres sehr gut aussehenden Bruders Finn. Der befindet sich zwar gerade auf Weltreise, schreibt aber E-Mails, die Julies Knie butterweich werden lassen. Doch wieso zögert er seine Rückkehr immer weiter hinaus? Weshalb stört sich niemand an seinem platt gedrückten Doppelgänger? Und verliebt Julie sich tatsächlich gerade in eine Pappfigur?

Meine Meinung:

Schon am ersten Tag als Julie in Boston ankommt geht alles schief. Die Wohnung die ihre Mutter ihr rausgesucht hat, stellt sich als Imbiss raus und sie steht im Wahrsten Sinne des Wortes auf der Straße. Hätte ihre Mutter da nicht die Idee eine ehemalige Studienkollegin zu kontaktieren um nachzufragen ob Julie nicht bei ihr wohnen könnte.
Erin, die Studienkollegin ihrer Mutter hat nichts dagegen und nimmt Julie gerne auf. Diese ist etwas verwirrt von dieser, zwar liebenswerten, aber auch, ich sag mal "etwas verrückten" Familie. Da wären Ehemann Roger, Sohn Matt und die kleine Celeste. Letztere hat immer eine Pappfigur dabei die Finn heißt. Julie ist anfangs etwas skeptisch, vor allem weil die ganze Familie akzeptiert das Celeste "Papp-Finn", wie er liebevoll in der Familie genannt wird, dabei hat.
Wie Julie dann erfährt ist Finn der Bruder von Matt und Celeste und derzeit auf Weltreise. Sie bekommt nach einigen Wochen E-Mails von Finn, in diesen bekommt sie Anweisungen wie sie mit Julie und "Papp-Finn umgehen soll. Denn Celeste vermisst Finn so sehr, dass sie ihren Pappbruder mit sich rumträgt um besser damit umgehen zu können.
Das Ende war dann doch sehr überraschend für mich, weil ich damit gar nicht gerechnet habe, denn da erfährt Julie was es wirklich mit Papp-Finn auf sich hat.
Dieses Buch hat mich total gefesselt und es lässt sich gut lesen. Zudem ist es mein bisheriges Jahreshighlight.
Wenn ihr also rausfinden wollt was es mit Papp-Finn auf sich hat und was Julie alles sonst noch in Boston erlebt, dann liest dieses Buch, welches auch noch, wie ich finde, ein total hübsches und doch schlichtes Cover hat.

Meine Wertung
5 von 5



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