[Rezension] Extrem laut und unglaublich nah von Jonathan Safran Foer

by - Juli 08, 2014


Titel: Extrem laut und unglaublich nah
Autor: Jonothan Safran Foer
Seiten: 437
Verlag: Fischer
Preis: 9,95 Euro (Taschenbuch)
ISBN: 978-3-596-16922-1

Inhalt:

Oskar Schell ist altklug und naseweis, hochbegabt und phantasievoll. Eine kleine Nervensäge, die schon mit neun Jahren eine Visitenkarte vorweist, auf der er sich als Erfinder, Schmuckdesigner und Tamburinspieler ausweist. vor allem aber ist Oskar todtraurig und tief verstört. Nachdem sein Vater beim Angriff auf das World Trade Center ums Leben kam, will er herausfinden, warum Thomas Schell sich ausgerechnet an diesem Tag dort aufhielt. Mit seinem Tamburin zieht Oskar durch New York und gerät in aberwitzige Abenteuer.

Meine Meinung:

Also ich habe mich sehr auf das Buch gefreut. Allerdings wurde ich sowas von enttäuscht und habe es mittlerweile abgebrochen. Es war total verwirrend, klar habe ich verstanden das der Vater von dem 9-jährigen Oskar Schell beim Anschlag auf das World Trade Center in dem Gebäude war und auf dem Anrufbeantworter Nachrichten hinterlassen hat, das sich keiner Sorgen machen muss. Das Oskar auch dann einen Schlüssel in einem Umschlag gefunden hat, auf dem Black stand und er sich dann auf die Suche macht um die Person namens Black zu finden die ihm vielleicht helfen könnte zu welchem Schloss der Schlüssel gehört, auch das habe ich noch verstanden.
Das einzige lustige im Buch war die Visitenkarte von Oskar, wo er sich als Erfinder, Schmuckdesigner und so ausgibt. Die Bilder im Buch machten schon neugierig, weil man wissen wollte was die Bilder bedeuten, aber leider half mir das auch nicht bei meiner Verwirrtheit wirklich weiter.
Ich habe mich mehr schlecht als Recht dort durchgequält. Also hab ich nach 205 Seiten das Buch abgebrochen. So verwirrt war ich glaub ich noch nie bei einem Buch und selbst frustrierend Luft holen und weiter zu lesen hat nicht geholfen. :D
Das Buch wurde verfilmt, allerdings weiß ich nicht ob ich mir den Film noch anschauen soll, wenn schon das Buch so verwirrend war...


Als ich den Trailer gesehen habe, dachte ich noch, oh der Trailer ist ja toll, aber du musst erst das Buch lesen. Denn ich habe mir schonmal ein Buch versaut, dadurch das ich erst den Film geschaut habe und dann das Buch gelesen habe. Deshalb jetzt immer erst Buch lesen und dann Film schauen!
Allerdings denke ich, das sich das bei "Extrem laut und unglaublich nah" erledigt hat. Schade...

Meine Wertung:
1 von 5

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3 Kommentare

  1. Ich habe ca. 30 Minuten vom Film gesehen und mir ging es dabei so, wie dir bei dem Buch :D Viele lieben ja Buch und Film, aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden :)

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  2. Ich habe den Film vor dem Buch gesehen und finde beide gut. Es ist keine 1 zu 1 Umsetzung, einige Sachen wurden geändert, trotzdem fand ich den Film super gemacht und auch sehr anrührend. Wenn du "Extrem laut ..." verwirrend fandest, dann viel Spaß mit "Alles ist erleuchtet", einem anderen Roman von Foer.
    Ich finde, beim Buch kommt es teilweise viel mehr auf die Sprache an. Auch ich war hin und wieder verwirrt, die Sprache hat mich aber völlig in ihren Bann gezogen. Schade, dass es dich nicht überzeugen konnte.

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    1. Mal schauen ob ich mir den Film noch anschaue. Ich kannte Foer bis dahin noch nicht, mal schauen ob ich noch ein Buch von ihm lese. Vielleicht war es auch einfach nur die falsche Zeit. Vielleicht kann ich mich ja noch irgendwann mit dem Buch anfreunden. Ich weiß es nicht...

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