23. Mai 2014

[Rezension] Hexengesicht von Heike Schulz



Titel: Hexengesicht
Autorin: Heike Schulz

Seiten: 236
Verlag: Herzklopfen Fantasy
Preis: 14,95 Euro (Hardcover)
ISBN: 9 783862 651818

Inhalt:

So hat sich Josephine die Klassenfahrt nicht vorgestellt. Nicht nur, dass sie sich mit der Esoterikerin Tamara ein Zimmer teilen muss, auch das Kaff, in das sie gereist sind, ist total öde. Wer will es der 16-Jährigen da verübeln, dass sie sich während einer Besichtigungstour lieber verdrückt? Auch Tamara bringt etwas dazu, sich während des Stadtrundganges abzusetzen.
Seltsamerweise begegnen sich die beiden Mädchen vor einem geheimnisvollen Gemälde in einer kleinen Kirche. Fasziniert betrachten sie die Frau auf dem Bild - bis diese ihnen plötzlich den Blick zuwendet.
Josephine tut das Ereignis als Sinnestäuschung ab. Doch Tamara lässt sich nicht so leicht beruhigen. Schon gar nicht, als sie erfährt, dass die unheimliche Frau vor Hunderten von Jahren als Hexe angeklagt und gefoltert wurde...

Meine Meinung:

Heike Schulz' erster Roman, ein gelungenes Debüt wie ich finde.
Die Geschichte dreht sich um eine Klasse die eine Fahrt in das Städtchen Walnik unternimmt. In dieser Klasse sind die zwei Protagonistinnen Josephine und Tamara, die sich so überhaupt nicht leiden können, dummerweise müssen sie sich dann ein Zimmer teilen. Am Anfang denkt man noch es sei evtl. ein typisches Jugendbuch, wo sich evtl. eine Liebe entwickelt oder so ähnlich.
Aber spätestens als Tamara und Josephine sich von einer, nach ihrer Meinung, langweiligen Besichtigungstour entfernen fängt es an spannend zu werden.
Die beiden sehen in einer Kirche ein Gemälde, auf diesem ist eine Frau die Ihnen auch noch einen Blick zuwendet. Ab da wird diese Geschichte immer mysteriöser und man kann vor Spannung gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Spätestens als Tamaras Geist in den "Besitz" der entstellten Frau von dem Gemälde genommen wird; habe ich mich zumindest richtig in dieses Szenario reinversetzt gefühlt und konnte nicht mehr von den Zeilen ablassen. Für Josephine und Tamara wird die Sache immer mysteriöser und sie wollen gerne über die entstellte Frau von dem Bild recherchieren. Sie finden raus das die Frau vor Jahren als Hexe angeklagt und gefoltert wurde. Allerdings kommt ihnen bei Recherchen der Bürgermeister dazwischen; somit muss Ihnen Tamaras Freund Kilian helfen, der Tamara so sehr vermisste und auch nach Walnik kommt. Kilian findet nach und nach raus was es mit der Frau auf sich hat und was der Bürgermeister damit zu tuen hat.

Das Buch hält seine Spannung bis zu letzten Seite und es hat mich echt verschlungen. Ob das daran liegen mag das ich rote Haare habe und diese früher als Hexen beschimpft wurden. Man weiß es nicht. Was ich weiß, ist, das ich euch dieses Buch sehr empfehlen kann.
Allein schon das Cover ist einen Kauf wert, oder?

Meine Wertung:
5 von 5




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